Oppiner bei der Deutschen Meisterschaft
 
Zur Berichtauswahl
Drucken



Aktuelle Tagesberichte von der DM in Neustadt Glewe

29.06.2007
Auf den Weg zur Doppelsitzer DM in Neustadt-Glewe machte sich Micha bereits Freitag früh nach Klix, um die DG1000 zu holen. Nach dem Abrüsten und einer mehrstündigen Fahrt war er dann gegen 18 Uhr angekommen. Uwe und ich kamen dann abends nach und erreichten kurz nach 17 Uhr im strömenden Regen den Flugplatz. Durch Teamwork waren unsere zwei Zelte dann doch schnell aufgebaut. Kurz darauf trafen wir auch schon die ersten Bekannten wie Lutz Golz und Henning Schulte und konnten unsere Anreise mit dem ersten Bier begießen.



30.06.2007

Obwohl die Wetteraussichten nicht sonderlich positiv aussahen, rüsteten wir die DG auf, da sowohl das Flugzeug als auch Micha und Uwe auf die Waage mussten. Die teils hohen Messwerte lagen wahrscheinlich auch an den immens schweren (mit Blei gefüllten) Fallschirmen.
Nach dem zweiten Briefing um 13 Uhr durften wir sogar die 1000 an den Start fahren. Der Startaufbau war jedoch mehr ein Test, denn per Feldbriefing wurde der Tag schließlich neutralisiert. Die beiden Superpiloten wollten aber trotzdem in die Luft, um den Platz einmal kennen zu lernen. Nach einem etwas sportlichen Schlepp mit dem vereinseigenen UL (es war ein Test) waren die beiden nach wenigen Minuten wieder am Platz. Nach dem Abrüsten ging es zur Absicherung der Versorgung in den lokalen Penny Markt, um neben diversem Grillgut auch die alt bewährte Bruschetta zu besorgen.
Abends trat dann der Karnevalsverein mit ein paar Mädels auf. Sie zeigten uns ein paar gut einstudierte Tänze. Nach einigen sehr tiefgreifenden Gesprächen und mehreren sportlichen Kaltgetränken ging es dann ins Zelt um am nächsten Tag auf Wetter zu warten.

01.07.2007
Bereits am Morgen marschierte die Wettbewerbsleitung über den Campingplatz, um den Startaufbau vorerst zu canceln. Am Flugplatz entwickelte sich eine dichte Bewölkung, aus der es gelegentlich mal tröpfelte. Nach dem zweiten Briefing um 12.30 Uhr konnten wir uns dann dem Kulturprogramm widmen. Wir planten eine Strecke nach Hamburg. Unsere erste Wende lag dort am Hafen. Neben einer recht feuchten Schifffahrt auf der Elbe genossen wir echte Hamburger Fischsemmeln. Danach ging es weiter auf den Kiez. Auf der Suche nach einer Luftmatratze stießen wir auch auf diverse andere Geschäfte, die zu einem Besuch einluden.

Auf dem Rückweg machten wir noch mal einen kurzen Stop im "Skipper", wo wir die heimischen Fischsorten probierten. Wieder in Neustadt-Glewe angekommen, widmeten wir uns noch einigen Bierchen und begaben uns schließlich in unsere wohlverdiente Nachtruhe.

02.07.2007
Auch am Dienstag Morgen sah das Wetter unverändert schlecht aus. Wir hatten wieder etwas mehr Zeit für unser Frühstück, da wir die DG 1000 nicht aufbauen mussten. Zum Briefing wurde auch kein gutes Wort an Petrus verloren. Trotzdem wurde ein erneutes Briefing für 13 Uhr angesetzt. Zwischenzeitlich waren wir in Neustadt-Glewe auf einen kleinen Stadtbummel. Pünktlich zum erneuten Briefing kam der Regen auch zum Höhepunkt. Das neutralisiert wird, stand eigentlich schon fest. Leider gab es kein Alternativprogramm, sodass wir uns auf den Weg nach Schwerin machten. Neben dem Aufstieg auf den Schweriner Dom und einer Runde um das lokale Schloss waren wir ein herrliches italienisches Eis essen. Leider haben wir beim Stadtbummel keine passende lddi-Mütze gefunden.





Abends ging es dann nach einem gemütlichen Skat-Spiel ins Seerestaurant und kurz darauf auch gleich ins Zelt.

03.07.2007
Erstmals wurden wir mit Sonnenstrahlen geweckt. Zwar störte ein frischer Wind das herrliche Gefühl auf der Haut, unserer besseren Laune tat das aber keinen Abbruch. Nach dem Aufrüsten ging es erst einmal an unser wohl verdientes Frühstück. Danach kamen dann noch 70 Liter Wasser in die 1000 und es folgte das Briefing. Leider wurde vorhergesagt, dass das schöne Wetter nicht besonders lang so bleiben sollte. Von Westen stand das schlechte Wetter schon an der Weser. Des Weiteren ist durch die hohe Feuchte schoh früh mit Überentwicklungen und Schauern zu rechnen.
Bereits auf 10:45 Uhr war die Startbereitschaft angesetzt. Und wir standen ganz vorn! Durch das fragwürdige Wetter gab es für beide Klassen SAA's, wobei die Dosis um Kyritz und Malchow Zwischen 140 und 260 km fliegen konnten.
[Pause]
Soeben klingelte mein Handy. Micha und Uwe liegen in Reetz etwa 30 km südlich vom Platz. Sie mussten, wie fast alle, einen 2. Start machen. Dabei stand ein großer Schauer schon am Platz. Kurz darauf regnete es dann auch.
Mit mir zusammen fuhren auch einige Hänger los. In Reetz stieß ich auf die ersten wartenden Piloten. Kurz vorm Zielacker fuhr ich bei der 4N vorbei, die auch auf ihren Rückholer warteten.
Auf dem Acker angekommen gab es erst einmal drei kühle Blonde. Beim Abrüsten stellten wir noch fest, dass das Spornrad einen Platten hat. Wieder in Neustadt-Glewe angekommen ging es also erst einmal an den Platten. Im Anschluss daran ging es zum örtlichen Italiener, bei dem wir Frau Heise sowie Co-Pilot Fritz antrafen. Nach einem weiteren, ausgiebigen Besuch an der Flugplatz-Bar ging es dann auch wieder ins Zelt zur Nachtruhe.

04.07.2007
Gestern Abend gab es noch einen kleinen Ausfall bei Micha. Daraufhin folgte folgender Satz: "Ich hab schon meinen ganzen Wortschatz versoffen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wo ich ihn wieder herkriegen soll!" Der Flugplatzkoller nimmt hier also kontinuierlich zu.
Heute Morgen gab es aber wieder Ernüchterung. Zum morgentlichen "Grüß dich!" und "Moin!" gesellt sich so langsam auch die Klausel "Flarm, Flarm, Flarm...", welche unserem schicken Begrüßungsbeutel Rechnung trägt (er hängt am Pavillon).
10 Uhr ging es dann bei geschlossener Wolkendecke und leichtem tröpfeln zum Briefing. Die Wetteraussichten sind weiterhin sehr bescheiden. Zu unserem Glück (und auch dem einiger anderer Piloten) gab es keine Wertung für die Dosis. Nur 3 Piloten haben es geschafft. Der Beste hat dabei einen atemberaubenden 40er Schnitt geflogen.
Eine Aufgabe für heute gab es bisher nicht. Das Briefing wurde vorerst auf 13 Uhr verschoben. Es wird noch auf ein gaaanz kleines Wetterfenster erwartet.
[Pause]
Nach 5minütigem Sonnenschein gießt es jetzt. Haben wir das verdient? Dafür sind unsere Zelte richtig sauber.
Soeben kam Dirk Peters vorbei gefahren. Der heutige Tag wurde nun vorzeitig neutralisiert. Wir machen uns nun auf den Weg nach Wandlitz. Dort gibts ein Auto, welches Uwe zusagt. Die Zitrone ist eben schon Recht alt. In Basdorf wurde dann zugeschlagen. So kann Uwe bald einen Ford Mondeo sein Eigen nennen. Auf dem Rückweg ging es dann im Restaurant des Stilbruchs vorbei. Es heißt zwar nicht so, aber trotzdem trafen hier pinke Tapeten auf schwarze Sitzecken. Auch weitere Stilelemente wurden hier mehr oder weniger gekonnt gemixt.

05.07.2007
Das Rauschen aus dem nahe gelegenen Wald lässt es schon erahnen. Die Wolken ziehen schon sehr schnell, sind aber noch sehr tief. Unsere Zelte stehen aber gut geschützt. In kürzester Zeit zieht es nach etwas Sonneneinstrahlung wieder zu. Wir warten ab, sind aber der Meinung, dass uns die Wettbewerbsleitung auf jeden Fall aufbauen lässt. Trotzdem wollen wir nicht die Ersten sein, die den Hänger öffnen und Aufrüsten.
Nach dem Briefing um 10 Uhr rüsten wir nun doch die 1000 auf. Nicht, weil das Wetter so berauschend ist, sondern weil die Wettbewerbsleitung sehr optimistisch auf ein Wetterfenster wartet. Nebenbei gibts 40 - 50 km/h Wind und 1100m Basis (z. Zt. noch 400m). Wir warten auf unser alltägliches 13-Uhr-Briefing und sehen dann weiter. In der Zwischenzeit repariere ich noch meinen Wasserschaden im Zelt.
Während des Briefings gießt es. Diverse Schauer haben sich rund um den Platz aufgebaut - und darüber. Und die Aufgabe steht fest: Die Dosis dürfen über die Kramacher Heide (mit 9 km Radius) und Perleberg (mit 25 km Radius) zwischen 140 und 270 km fliegen. Das SAA hat dabei eine Mindestzeit von 2 Stunden. Startbereitschaft ist 14:30 Uhr. Die Prognosen sind eher pessimistisch: Die Basis ist z. Zt. bei ca. 700 m und soll noch etwas ansteigen. Der Wind soll im Tagesverlauf noch zunehmen und ist bereits jetzt sehr stark. Gerade eben zieht nochmal ein kräftiger Schauer über das Starterfeld.
15:40 Uhr ist dann der erste Start. Meine Jungs stehen wieder ganz vorn. Die Steigwerte liegen lt. Wetterflieger weit unter 1 m/s. Die Basis ist etwa bei 1000m. Die Clubklasse wurde dann neutralisiert. Der Wind ist einfach zu stark und die Zeit wäre dann auch zu knapp geworden.
Es ist 17:40 Uhr. Das Startband ist jetzt schon etwas über eine Stunde offen. Der erste ist schon gelandet. Allerdings hat er abgebrochen bzw. den Motor gezogen, was ja einer Außenlandung entspricht.
Gegen 18:30 Uhr meldeten sich dann die Ersten zur Landung. Als ich dann zum Hängerstellplatz lief, fuhren auch die ersten Hänger vom Hof. Am Platz war es schon komplett abgeschirmt, als die letzten Segler eintrafen. Manche Piloten zogen auch ihren Motor, um über den langen Wald noch drüber zu springen. Ein Anderer drehte noch kurz vorm Wald um.
Nach einigem Warten klingelte dann doch noch mein Telefon. Micha und Uwe liegen in Wulfsahl ein paar Kilometer südlich von Parchim. Nach 30 Minuten war ich schon auf dem ehemaligen Agrarflugplatz angekommen.
Nach der Ankunft in Neustadt-Glewe und einem weiteren Pils ging es dann zusammen mit Fritz und Frau Heise zum Italiener. Nachdem wir unseren Hunger gestillt hatten, gingen wir noch einmal in die Halle, um nach der Wertung zu sehen. In der vorläufigen Wertung belegen wir Platz 19 mit 145 km. 7 Flugzeuge haben die Aufgabe erfüllt.


06.07.2007
Heute konnten wir mal wieder den seltenen Anblick von Sonnenstrahlen bereits am frühen Morgen erleben. Leider ist der Wind noch etwas stärker als gestern. Wir rüsten trotzdem vorm Frühstück auf. Mittlerweile geht es auch etwas schneller und routinierter. Unsere doch recht gute Laune wird dann durch Wettbewerbsleiter Dirk und sein Megafon gestört. Vorerst soll kein Startaufbau stattfinden. Als Wir dann nach Westen sehen, erkennen wir den vermeintlichen Grund: Es zieht eine Linie sehr dichter Bewölkung heran. Darf ich heute doch nicht fliegen? Schließlich muss Micha heute seine Töchter bei ihrem großen Tag begleiten. Eine Möglichkeit wird sich bestimmt noch finden.
Das Briefing wurde erneut verschoben. Pünktlich um 10 setzte ein leichter Nieselregen ein und die Sicht fiel unter 1 km. Die Aussichten für morgen sind auch nicht besser. Micha hat sich mittlerweile auch auf den Weg nach Hause gemacht. Und Uwe ist in Schwerin. Einige andere Piloten haben den Tag schon für sich gecancelt.
Zum 2. Briefing um 12:30 Uhr bin ich allein gegangen, da Uwe, wie zu erwarten, nicht rechtzeitig da war. Es wurde schließlich neutralisiert. Kurz darauf traf auch schon Torsten ein. Nach dem Zeltaufbau sind wir dann erst einmal in den Ort gefahren, um Grillzeug für heut abend zu besorgen. Danach gings nach Lulu (Ludwigslust), um nach einer neuen Regenjacke für Torsten und einer neuen Matratze für Steffen zu suchen. Steffen traf etwa gegen 9 ein, während wir gerade das Spanferkel probierten. Danach ging es am eigenen Grill weiter, um eine neue Ladung Bruschetta nachzulegen.
Leider hatten wir ein paar Probleme mit den Briketts, sodass erst Diesel geholfen hat, um die Steaks gut durch zu bekommen.

07.07.2007
Der Wind hat über Nacht leider nicht abgenommen. Diverse Pavillons haben sich von ihrem Besitzer verabschiedet. Dazu kam pünktlich zum Frühstück noch ein stärkerer Schauer. Das Wetter ist auch sehr bescheiden. Die Basis der vorbeiziehenden Wolken ist bei etwa 250m. Lücken gibt es nicht. Der Startaufbau wurde vorerst verschoben. Zum Briefing um 10 Uhr wurde dieses Mal direkt neutralisiert. Wir machten uns direkt nach Lulu, um Joschko vom Bahnhof abzuholen. Davor besorgten wir uns noch bei Kik schöne Iddi- Mützen. Wieder in Neustadt-Glewe angekommen, war Micha wieder da. Nach dem ersten Bier ging es dann "Zum stolzen Siedler", wo wir sehr enttäuscht wurden. Wieder auf dem Flugplatz angekommen, mussten wir die Mahlzeit mit Becherovka runter spülen. Nach diversen Regengüssen ging es dann nach Parchim auf den, vermeintlich großen, Flugplatz. Leider haben wir dort nicht, wie erwartet, eine Traditions-Vorstartlinie vorgefunden. Deswegen ging es weiter in die Altstadt, wo wir ein eher suboptimales Eis genossen. Parken durften wir in der Straße "Parkscheinautomat". Nachdem wir wieder in Neustadt-Glewe angekommen waren, haben wir uns erstmal ein Lübzer reingestrasst. Das war echt Porno. Daraufhin verfolgten wir einen unglaublich interessanten Vortrag rund um das Thema ''Fliegen in Südafrika". Danach ging es um den hervorragenden Boxkampf, den Klitschko durch K.O. gewann. Pünktlich um 12 bekam ich noch ein kleines Geburtstagsständchen.


08.07.2007
Endlich hatten wir mal wieder Sonnenstrahlen, die uns den Morgen versüßten. Leider ist der Wind immer noch sehr stark. Die Wettbewerbsleitung ist aber sehr optimistisch und hat schon den SKP raus gefahren. Das Wetter wurde immer besser und wir entschieden uns dazu, schon vor dem Briefing die "AX" an den Start zu schaffen. Zwar ist der Wind immer noch recht stark, aber dafür haben sich mittlerweile 4/8 Cumulus in etwa 800 bis 1000m gebildet.
Zum Briefing wurde heute gutes Wetter prognostiziert. Die Aufgabe für die Doppelsitzerklasse ist angemessen: Die Strecke geht um Groß Dölln und Lüneburg. Das macht insgesamt 440 km als Racing Task.
Um 12:54 ist dann der Abflug frei gegeben. Das Wetter sieht bombastisch aus.
Kurz nach 3 ist der erste Hänger losgerollt. Das Wetter sieht immer noch klasse aus.
Etwa 17:30 Uhr melden sich die ersten Clubbis zur Landung an. Gegen 18:30 Uhr sind dann fast alle Piloten der Clubklasse am Boden. Von den Dosis ist weit und breit noch keine Spur. Weitere Hänger der Doppelsitzerklasse sind bereits losgefahren.
Gegen 19 Uhr waren dann schon 2 Dosis gelandet, 1T und AF. Eine halbe Stunde später kam dann der Anruf: Micha und Uwe liegen auf der zweiten Wende, also auf dem Flugplatz Lüneburg. Da wir nur wenig Lust zum Abrüsten hatten, machten sich Lutz und Ich mit der EWHP auf den Weg. Ich durfte navigieren. Als wir 21:33 Uhr wieder auf Neustadt-Glewe gelandet waren, erzählte man uns, dass die Elbbrücke gesperrt sei. Die Rückholtour wäre also über Hamburg gegangen und hätte sich als schwierig herausgestellt.
Der Tag endet wie immer mit einem (oder zwei) leckeren Pils.

09.07.2007
Mittlerweile haben wir nicht nur den Wortschatz versoffen, sondern auch die Grammatik: "Die Sonne ist schon recht warm im Vergleich zu... kalt." Jegliche Logik ist sowieso nicht mehr vorhanden.
Heute haben wir wieder ein alt bekanntes Bild. Das prasseln des Regens auf die Zeltwände hämmert sich langsam in unsere Schädel.
Zum Briefing gab es, trotz des sehr bescheidenen Wetters, sportliche Aufgaben. Beide Klassen dürfen 3:00h - SAA's fliegen. Für die Doppelsitzerklasse geht es dabei um die Wendepunkte Neu Gülze, Bad Wilsnack und Malchow. Strecken zwischen 150 und 350km sind dabei möglich. Die Startbereitschaft wurde auf 12 Uhr festgesetzt, wobei auch pünktlich gestartet werden soll. Wir stehen aber wieder hinten. Im Übrigen soll heute 17 Uhr das schlechte Wetter am Platz eintreffen.
Es ist jetzt 10 nach 12. Die Sterne wurden am Start geparkt und abgestellt. Onkel Nitzer liegt mittlerweile unter der Fläche und wartet auf gutes Wetter, denn z. Zt. ist hier außer dichter Bewölkung kein einziger Cu am Platz. Im Westen stehen einige Cumulus in geringer Höhe, über denen auch die Abschirmung liegt. Diverse Kontrollwägungen werden gerade durchgeführt.
14 Uhr startet die Clubklasse mit einer verkürzten Aufgabe. Etwa eine halbe Stunde später kreist die Clubklasse geschlossen über dem Start. Alle kämpfen um jeden Zentimeter Höhe. Gegen 15 Uhr wird dann endlich die Doppelsitzerklasse neutralisiert. Die Clubklasse wird trotzdem gestartet. Viertel 4 landen dann die ersten Clubbis. Am Platz ist es jetzt nur noch abgeschirmt.
Halb 4 landen weitere Clubklasseflugzeuge. Wir haben gerade Kaffee angesetzt. Wir glauben kaum, dass eine Wertung zustande kommt.
Um 4 sind bereits die ersten Hänger wieder da, während andere noch losfahren. Wir haben den Schnaps mittlerweile geleert
Abends ging es dann nach Neuhof in eine schöne Gaststätte, die Heinz-ähnliche Schnitzel anbietet. Nach einem kurzen Absacker an der Flugplatzbar gingen wir diesmal schon etwas früher ins Bett.


10.07.2007
Flarm!
Endlich hat es mal wieder geregnet. Und das sogar ziemlich stark fast die ganze Nacht durch. Zum Frühstück scheint aber vorerst die Sonne. Wir stellten uns die Frage, was passieren würde, wenn sich die Erde plötzlich schneller drehen würde. Vergrößert sich dann unsere Gleitzahl? Müssen wir dann steiler Kreisen? Und wenn sie sich plötzlich langsamer dreht, brechen wir uns dann die Beine?
Von Süden schiebt sich langsam eine Abschirmung rein. Im Westen sieht es aber ganz passabel aus.
Zum Briefing wird dann die Startbereitschaft auf 12 Uhr festgesetzt. Die Aufgaben werden dann per Feldbriefing an der Vorstartlinie bekannt gegeben. Über den Flugplatz ziehen dann die ersten Überentwicklungen. Im Süden regnet es.
Wir ziehen die DG1000 ah den Start. Als wir sie endlich fertig abgetrocknet haben, fängt es auch wieder mt regnen an. Gaag!
Wir fahren erstmal an unser Zelt, Kaffee trinken. Zum Feldbriefing wurde dann doch neutralisiert. Eine Schauerwand steht im Westen. Als wir gerade die DG fest gemacht hatten, begann es auch schon kräftig zu regnen. Diverse Blitze erhellten den sonst düsteren Tag. Wenigstens war es bisher windstill.
Direkt über den Platz zog ein heftiges Gewitter. Daher mussten wir etwas warten bevor unser Kulturprogramm starten konnte. Micha und Ich fuhren nach Wismar ins Wonnemar, ein Erlebnisbad mit Sauna. Hier entspannten wir uns, während Uwe sein neues Fahrzeug abholte. Abends gings dann noch ins Jagdschloss und danach noch in den "Bauwagen" zu Fritz und Frau Heise. Als wir wieder in Neustadt-Glewe angekommen waren, besuchte uns noch der Hufschart. Dann tranken wir uns in unsere Zelte.

11.07.2007
Heute gibts zur Kälte auch mal wieder Wind hinzu. Es ist bedeckt. Der Boden ist nass. Einige Piloten haben schon zusammen gepackt. Wir hoffen, dass heute nicht geflogen wird, da morgen sonst mächtig Stress auf der Tagesordnung stehen würde. Man würde versuchen, noch den wichtigen 4.Wertungstag zu bekommen. Das passt leider nicht ganz in unseren Zeitplan, da der Donnerstag auch der Ausweichtag ist.





Berechnung der Seite in 0,015625 s