19. International Cliding Cup in Klix



Lagebericht Hinfahrt

Standort: Oppin, Flugplatz
Wetter: sonnig, wolkenlos, trocken

Bericht Früh
Während einer Kaffeepause tauchte gegen 09.40 Jan auf dem Gelände auf, dieser schloss sich direkt der Kaffeepause an. Kurze Zeit später reite sich dann auch Dirk in das Geschehen ein. Zu dritt warfen wir die "HB" aus der Halle, um an unsere Flieger zu kommen. Während wir die Fahrzeuge mit unserer Ausrüstung beluden, hörten wir ein lautes, Panzer ähnliches Geräusch. Es war Steffen, der mit einem betagten T34-Wohnbus um die Ecke bog. Mit einiger Verspätung fuhr dann auch Martin, gegen 12.00 auf das Gelände. Nach ca. 1h Stunde und 2 weiteren Kaffeepausen waren dann die Fahrzeuge vollgepackt und wir begannen mit der Verlegung Richtung Osten.

Bericht Nachmittag/Abend
Als wir in die Nähe des Fliegerhorstes kamen, tauchten auch schon die ersten Wilgas am Horizont auf. Nachdem die Flieger abgestellt waren, genehmigten wir uns ein während der Fahrt gut gekühltes, Ankunftsbier. Während sich die Piloten am Fliegerhorst einschrieben, bauten die Helfer das Feldlager auf. Diese bemerkten jedoch dass es ein Problem mit der Stromversorgung gab, da die ca. 95m mitgebrachten Stromkabel nicht ausreichten. Dieses Problem wurde durch den Zukauf von weiteren 120m beseitigt. Anschließend enterten wir den Kaufmarkt, um uns mit Versorgungsgütern auszurüsten.
Nach dem sämtliche Aufgaben erledigt waren, besuchten wir ein nahe liegendes Gasthaus, dabei besuchten wir auch die Äffchen. Das Gasthaus selber kam aber mit dem Ansturm an Segelfliegern nicht ganz zurecht, so bekamen wir unser Essen erst nach ca. 60 min. Dies war aber äußerst schmackhaft und da wir Zeit hatten, ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Im weiteren Abend verlauf vernichteten wir "1 bis 2" Kupfer. Danach krochen wir in unsere Schnarchröhren und träumten schon mal von den folgenden Tagen.

--- Ende Bericht ---

Lagebericht 1.Tag

Standort Klix, Feldlager
Wetter: sonnig, Wind aus Ost, trocken, wolkenlos

Bericht Früh
Gestern wurde Dirk als erster Brötchen hohler vereidigt. Diese Aufgabe hat er 100%ig erfüllt. Nach dem Frühstück wurde dann das JG 4711/0815 aufgerüstet und für die anstehenden Aufgaben vorbereitet. Nach Beendigung dieser Tätigkeiten versammelten sich sämtliche Piloten und das gesamte Bodenpersonal in der Halle, zur Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten und dem heutigen Tagesziel. Dies erfolgte im perfekten NVA-Deutsch.
Nach Verteilung Tagesaufgaben wurden die Maschinen in das Startfeld gerollt. Bei Abschluss dieser Arbeiten, setzten sich dann auch die Sternen-Flotte und eine Maule in Bewegung. Der Boden bebte förmlich als die Maschinen sich neben dem Startfeld aufbauten und abbremsten. Die Wetterlage machte es leider erforderlich, die Startbereitschaft zu verschieben. Als die Wetterlage aber als ausreichend erschien, bestiegen die Schlepppiloten ihre Maschinen und bildeten so gleich die erste Schleppflotte am Himmel. Dabei wurde leider ein Pilot an der falschen Stelle ausgesetzt, so dass dieser wieder Landen musste ohne auch nur einen Kreis geflogen zu sein. Dies war leider Steffen, er konnte aber jedoch wieder hoch geworfen werden.

Bericht Nachmittag/Abend
Nach Abflug sämtlicher Maschinen musste leider unser Bodenpersonal schwerwiegende Veränderung im Feldlager feststellen. Hier hatte sich durch eine Windböe das Offizierskasino (Pavillon) verflüchtigt und beschädigte dabei ein Fahrzeug und die überlebenswichtige Kaffeemaschine. Dies erforderte sofortiges Handeln des Bodenpersonals. Diese beschafften schnellstmöglich Ersatz. Auf dem Rückweg von der Wiederbeschaffung klingelte das Rote Telefon, es war Jan. Wir waren geschockt, doch er wollte uns nur mitteilen das "1B" und "EY" gelandet sind. Diese mussten sich aber, durch die entschuldigte Abwesenheit des Bodenpersonals, selbst vom Landefeld befreien.
Als das Bodenpersonal wieder am Platz war, begannen diese sofort mit der Wartung der Fluggeräte. Dies wurde aber durch das Klingeln der Mobilen Funkstation unterbrochen, Steffen war auf dem Flugplatz Bronkow gelandet und benötigte sofortige technische Unterstützung vom Rückholkommando. Dirk darauf hin: "Ohh Bronkow, da wollte ich immer schon mal hin!" Das Bodenpersonal brach sofort seine Tätigkeiten bei der Wartung der zurückgekehrten Systeme ab und der T-34 wurde mit dem Transport- und Verladesystem gekoppelt und die Mannschaft ging "On the Road". Auf dem Weg dorthin, erfreute sich das Personal der guten Fahreigenschaften und des vorzüglichen Komforts des roten T-34. Am Landeort angekommen übergab das Personal Steffen sofort eine Flasche Gerstensaft, um dessen Stimmung zu heben. Dies hielt jedoch aber nur kurz an, da wir beim Verpacken des Fluggerätes einen Schaden an der Verlade- und Transporteinrichtung feststellten. Welches wir aber durch ausreichend Bordwerkzeug, wieder instand setzten konnten. Wir tappten.
Auf dem Rückweg befüllten wir unseren T-34 wieder mit Autogas, da dieser Prototyp zu Testzwecken auf Gasantrieb umgebaut war. Wieder am Flugplatz angekommen, stellten wir unsere Verlade- und Transportgerät zu den anderen und versuchten sogleich diesen Tag im Kupfer zu ertränken.

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Lagebericht 2.Tag

Standort Klix, Feldlager
Wetter: sonnig, Wind aus Ost, trocken, wolkenlos

Nachtrag zum 1.Tag
Die Helfer Dirk und Christian haben diese Nacht die Oppiner gut vertreten, sie waren so lange in der "Winde", dass Sie praktisch das Licht ausgemacht haben. Doch der Rückweg zum Feldlager wurde durch eine bisher ungeklärte Anzahl von Hindernissen länger als erwartet.

Bericht Früh
Heute Morgen hat Jan die Brötchen geholt, da er sowieso noch Wasser für sein Flugzeug benötigte. Nach dem Frühstück haben wir wie gestern die Flugzeuge aufgerüstet und vorbereitet. Beim Briefing gab es eigentlich nix neues, außer dass vom gestrigen Tage die Klassen letzten geehrt wurden. Sie bekamen für den hart umkämpften letzten Platz eine Flasche Kommodenlack, die der Sportleiter mit den Worten: "Nimm! Das Zeug klebt durch die Flasche!" übergab. Die jeweiligen Klassensieger erhielten für ihren Tagessieg einen Klix-Wandkalender. In den Aufgaben war für alle die Hauptrichtung Ost angesetzt, die Rennklasse bekam 450km, Standard 345km, Club 301km und die Offene 346km. Die Stimmung unserer Piloten stürzte förmlich ab, die der Helfer ebenso: "Wir können kein Polnisch!". Als das Briefing offiziell beendet war, stürzten sämtliche Piloten und Helfer in das Startfeld, da in 30min Startbereitschaft herzustellen war.

Bericht Mittag/Nachmittag
Obwohl alle in das Startfeld stürzten, konnte die Startbereitschaft 11.45 nicht gehalten werden. Es standen immer noch zahlreiche Kraftfahrzeuge im Startfeld herum und einige Flieger waren noch immer in ihren Schlafmänteln verpackt. 12.00 zündete gut hörbar der Wetterflieger sein Triebwerk in ca. 250-300m Höhe, nördlich des Platzes, darauf gab die Wettbewerbsleitung bekannt, das ein Feldbriefing für 12.30 angesetzt ist. Bei diesem Feldbriefing wurden die Aufgaben verkürzt und neu ausgegeben, ebenso wurde eine Startbereitschaft für 12.45 gefordert. 12.45 Ich begutachte die links und rechts aufgereihten Wilgas, kein Motor ist zu hören. Um 13.00 wurde dann ein neues Feldbriefing für 13.30 angesetzt. Hier wurden die Aufgaben ein weiteres Mal verkürzt und Startbereitschaft auf 13.45 gesetzt. 13.42 Ich schwimme im dröhnenden Sound der 10 Wilgas und einer Maule. Ab hier ging es dann rund, ein Flieger nach dem anderen wurde hoch gezogen.
Dann ein Schock, Bravo-November mit dem Piloten von Bravo-November, steht am Boden ohne Ton. Motorparameter? Durch das Fehlen der Wilga verringerte sich leicht die Startfrequenz. Nach dem das Startfeld leer war, gingen Dirk und ich in die Flugplatzkantine und verputzten eine "Soli". Den Rest des Tages lagen wir in der Sonne und lauschten an unserem Funkgerät, in voller Erwartung, einen unsere Jungs vielleicht schon im Zielanflug zu hören. Die Piloten kamen unserer Erwartung nach und landeten innerhalb von 30 min auf dem Flugplatz.

Bericht Abend
Nach dem die Flieger ordentlich verpackt, gesichert und abgerüstet waren genehmigten wir uns einen Gerstensaft. Im weiteren Abendverlauf hasteten wir zum Hexenfeuer, in der Hoffnung die Hexe vor der Verbrennung zu retten. Dies wurde leider durch reichlichen Gerstensaftgenuss verhindert. Wir verzehrten vor Ort auch reichlich totes Tier und einige Fischsemmeln. Da das Feuer reichlich abgebrannt und von der Hexe nichts mehr zu sehen war, ertränkten wir unseren Kummer und Frust in der "Winde". Nach dem diese endlich im Kupfer ertrunken waren schritten wir zu unserem Feldlager

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Lagebericht 3.Tag

Standort Klix, Feldlager
Wetter: sonnig, Wind aus Ost, trocken (abends Regen), wolkenlos

Bericht Früh
Steffen war heute Brötchen Hohlposten. Das Frühstück viel immer üppig aus und das Aufbauen der Fluggeräte ging zügig voran. Nach dem die Flugzeuge in der Startaufstellung aufgereiht waren, schritten wir zum Briefing um die Einsatzbefehle für den heutigen Tag entgegen zu nehmen. Heute wurde wieder Hauptflugrichtung Ost angesetzt, der Wetterberater OSL Dr. Lorenzen hat die Wetterentwicklung schon in den letzten Tagen immer treffend vorher gesagt. Beim Briefing wurde wieder Kommodenlack verteilt, heute erhielt Schumann mit seiner "AP" eine dieser hart umkämpften Flaschen. Nebenbei wurden die Frühaufsteher gerügt. Laut local rules dürfen Betriebsbereite Flugsysteme, antriebslos, erst ab 08.30 aufgestellt werden. Diese hatten ihre Flugzeuge aufgrund fehlender Bahnmarkierung falsch abgestellt.
Nach Beendigung des Briefings hatten wir ca. 1h Zeit die Startbereitschaft herzustellen, diese nutze Jan um 3-mal zwischen Startfeld und Feldlager zu pendeln, er stellte jedes Mal aufs Neue fest: "Da fehlt noch was?!" Nach einer Startverzögerung von 30min, beschalten 10 Wilgas und eine Maule den Platz. Leider hatte eine Wilga Parameterprobleme und rollte kurz nach dem Anlassen wieder ins Gatter. Des Weiteren übte der Maulepilot heute Seitenwindlandungen. Die Wilgapiloten besitzen hier eindeutig eine besser Vorbildung. "BN" landete auch bei starkem Seitenwind Mustergültig, wie schon seit 1972. Gekonnt, ist halt Gekonnt.

Bericht Nachmittag/Abend
Da die Wetterlage sehr gut war und die Piloten alle unterwegs waren, beschlossen Dirk und ich ein Sonnenbad zu nehmen. Dies wurde erst nach ca. 3h durch den Rückkehrenden Verband beendet. "EY" schlug von unseren Maschinen als erstes auf, kurze Zeit später folgten "1B" und "US". Wir verluden schnellstens (angespornt nach gestrigem Anschiss vom Geschwaderkommodore JG 4711/0815 ZbV) den Gerstensaft in die Fahrzeuge und Jagten zu den Landestellen, um unsere Kameraden nach erfolgreicher Rückkehr vom Landefeld zu bergen. 18.45 Aus den Lautsprechern ertönt folgende Mitteilung: "Heute keine Außenlandungen!"
Nach erfolgreichen Verpacken der Fluggeräte speisten wir wieder in einem nahegelegenen Gasthof. Nach Rückkehr aus dem Gasthof genossen wir wie immer unseren alltäglichen Absacker in der Winde.
Zitat des Tages von Steffen: "Ich hatte gestern zu viele Fischbrötchen, ich hatte den ganzen Tag Sodbrennen."

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Lagebericht 4. Tag

Standort Klix, Feldlager
Wetter: sonnig, Wind aus Nordwest, Regen

Bericht Früh
Wie schon am Vorabend so regnete es auch diesen Morgen, bei starkem Wind aus Nordost und Temperaturen um die 3 Grad. Dadurch verspürte keiner der Genossen Lust im freien zu Speisen. Nach reichlicher Überlegung beschlossen wir unser Frühstück in einer Wärmeren Umgebung einzunehmen (Einkaufszentrum). Dabei besuchte Dirk die naheliegende Materialausgabe und empfing neues, trockenes Schuhwerk. Anschließend hasteten wir zum vorgezogenen Briefing. Hier teilte man uns mit, dass dieser heutige Tag neutralisiert wird, da denn ganzen Tag mit keiner Wetterbesserung zu rechnen war. Somit beschlossen wir Einstimmig das Museum in Rothenburg zu besuchen, um Hochwertige NVA Flugtechnik zu bestaunen.

Bericht Mittag/Abend
In Rothenburg schritten wir zum Probesitzen in diversen Jagdflugzeugen, wie z.B. die L-39, Mig 21, Mi-2 und den Starfighter. Nach Beendigung dieser hervorragenden Veranstaltung und Verabschiedung durch den Standortkommandanten, bereisten wir unser Polnisches Nachbarland. Nach sicherem Abstellen unseres MTW (Militärtransportwagens) in einer Görlitzer Tiefgarage, begannen wir mit einem 15km Eilmarsch nach Polen. Auf dem Weg besuchten wir eine polnische Kleingartenanlage. Nach längerem Suchen fanden wir eine geeignete Biwak-Stelle. Da wir der Sprache unseres Nachbarlandes nicht mächtig waren, empfingen Deutsche Speisekarten. Aus Kameradschaftlicher Überzeugung nahmen wir alle dieselbe Nahrung zu uns. Da es leider wieder wie aus Kannen regnete, orderten wir ein Polnisches-Taxi an. Nach Ankunft am Feldlager flossen noch 1-2 Kupfer in unsere Kehlen. Anschließend war dann wieder Matratzenhorchdienst angesetzt.

--- Ende Bericht ---

Lagebericht 5. Tag

Standort: Klix, Feldlager
Wetter: feuchtkalt

Bericht Früh
Das Aufstehen am frühen Morgen stellte sich als schwierig heraus, da in der Nacht der Regen in Schnee übergegangen war und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sanken. Somit waren die Türen unserer Schlafgemächer eingefroren und ließen sich nur mit erhöhtem Aufwand öffnen. Da diesem Morgen erst recht keiner der Genossen Lust verspürte im Freien zu Frühstücken, speisten wir wieder im liebgewonnenen Einkaufcenter. Anschließend folgte der Startaufbau und Briefing, vorerst ohne Tagesaufgabe. Beim Betanken der "1B" stellte Jan jedoch eine Undichtigkeit im Hecktank fest, dies wurde aber bei der folgenden Feldreparatur durch das Wartungspersonal behoben. Beim Feldbriefing räumte KW (Wetterflieger) das Feld und griff somit der Wettkampfleitung vor, die diesen Tag neutralisierte.

Bericht Mittag/Abend
Nach Abbau der Flugtechnik, beschloss das Oppiner Geschwader dem Armeemuseum in Dresden einen Besuch abzustatten. Leider mussten wir dort angekommen feststellen, dass dieses geschlossen ist. Nach kurzer Überlegung, wichen wir in die Innenstadt Dresdens aus um das dortige Verkehrsmuseum zu besuchen. Um Punkt 15.00 zeigte sich, wie vom Meteorologen im Feldbriefing vorhergesagt und von uns sehnsüchtig erwartet, die Sonne. Diese begrüßten wir sogleich mit einem Eis. Des Weiteren besichtigten wir den Zwinger und die Frauenkirche, nebenbei führte Jan uns auch durch das Audimax, der TU Dresden. Aufgrund des noch hervorragenden guten Wetters, entschlossen wir uns auf der Rückfahrt Fleisch vom toten Tier zu erwerben, um es am Abend großer Hitze auszusetzen. Um für die anstehende Nacht gewappnet zu sein, betankten wir uns noch mit 1-2 Kupfer.

--- Ende Bericht ---

Lagebericht 6. Tag

Standort: Klix, Feldlager
Wetter: trocken, Raureif

Bericht Früh
Der Morgen begann wieder Kalt, beim Blick auf das Thermometer stellten wir eine tiefste Temperatur von -4,4 Grad, in der Nacht fest. Deshalb Frühstückten wir wieder in der warmen, trockenen, Bautzener Einkaufshalle. Beim Briefing wurden Tagesaufgaben verteilt, die von den Piloten und deren Mannschaften argwöhnisch entgegen genommen wurden. Nichts desto trotz wurden alle 4 Klassen in die Luft geschleudert. Nachdem die letzte Klasse in die Luft geschleudert war, meldeten mehrere Piloten starke Regenfälle und zum Teil auch Schnee. Dadurch wurde die Standartklasse kurz vor Startfreigabe neutralisiert. Diese landete im Anschluss und deshalb kam es auch nur zu "34" Außenlandungen. Zu diesen zählte leider auch Martin mit der "?Y", der auf dem Flugplatz Welzow gelandet war.

Bericht Nachmittag/Abend
Christian sattelte die Kuh und ritt zur Bergung von Martin. Nach Abbruch seiner Tagesaufgabe landete Steffen mit der "US" auf dem Flugplatz Klix. Nach dem die Fluggeräte verstaut und gesichert waren, schrien alle einstimmig: "Hunger!" Es folgte der Abmarsch mit dem MTW nach Klein Särchen, zum Speisen. Nach Wiedereintreffen am Standort, erfuhren wir dass alle Klassen nachträglich neutralisiert wurden. Dies begrüßten wir mit 2 Kupfern worauf dann der Zapfenstreich folgte.

--- Ende Bericht ---

Lagebericht 7. Tag

Standort: Klix, Feldlager
Wetter: trocken, Wind aus West

Bericht Früh
Wie bereits in den Vortagen, so frühstückten wir auch heute außerhalb des Flugplatzes in einer warmen Umgebung. Danach bauten wir wie immer die Fluggeräte auf und schoben diese in das Startfeld. Am Vortag wurde aufgrund der guten Wettervorhersage das Briefing auf 09.30 vorgezogen. Pünktlich um 09.29 erreichten wir die Briefinghalle und ließen uns nieder. Es folgte die Ausgabe der Tagesaufgaben. Hier wurden Aufgaben mit über 700km Streckenlänge angesetzt.

Bericht Mittag/Abend
Pünktlich um 11.00 stach die erste Maschine in das Wolkenmeer. Innerhalb von 90 min. Wurde das komplette Startfeld mit 120 Maschinen in die Luft geworfen, somit konnten die Piloten und Pilotinnen die volle Tages-Thermik ausnutzen. Nach erfolgreichem Abflug der Maschinen füllten Dirk und ich die Wassertanks auf und speisten danach im Mannschaftsheim. Hier waren die Speisen wieder sehr schmackhaft.
Im weiteren Tagesverlauf nahmen wir ein Sonnenbad, welches jedoch immer wieder von sehr kalten Windböen und größeren, Schatten werfenden Wolken unterbrochen wurde. Erst gegen ca. 17.00 mussten wir unser Sonnenbad durch die einfliegenden Flieger beenden. Als Erster unserer Truppe traf Steffen mit der "US" ein, danach folgte Jan mit der "1B". Martin ließ sich mit der "EY" etwas mehr Zeit, wodurch er die Spannung hoch hielt und wir aufmerksam dem Funkgerät zu hörten. Nach einer gefüllten Ewigkeit schreite dann aber das Funkgerät:"EY ,10km!" und wir freuten uns über die Glückliche Heimkehr unserer Piloten.
Nach dem erfolgreichem verpacken der Fluggeräte entschlossen wir uns außerhalb des Flugplatzes in einer Pizzeria zu speisen. Erst nach einer kleinen Irrfahrt durch Bautzen mit dem MTW, fanden wir dann eine Pizzeria. Hier speisten wir mehrere "Jumbo" Pizzen, wodurch der Platz im MTW auf der Rückfahrt noch geringer war. Nach Rückkehr am Platz betrachteten wir die am Tage erreichten Punkte und genossen dabei 2 Kupfer.

--- Ende Bericht ---

Lagebericht 8. Tag

Standort: Klix, Feldlager
Wetter: trocken, wolkenlos

Bericht Früh
Eigentlich kaum noch erwähnenswert frühstückten wir wieder im guten, alten Marktkauf. Auch des weiteren, wie immer, folgte Startfeldaufbau und Briefing. Nachdem das Startfeld erfolgreich in windige Höhen geworfen wurde, wollten Dirk und ich die Wasserkanister der "1B" betanken. Dabei fragte Dirk mich wo Jan die Autoschlüssel versteckt hat, da er diese nicht fand. Nach einigem suchen fanden sich die Autoschlüssel jedoch immer noch nicht ein. Wir beschlossen erst einmal Mittag im Mannschaftsheim zu machen. Auch eine weitere Suche brachte keinen Erfolg und wir hofften einfach, dass es Jan schon packen wird.

Bericht Mittag/Abend
Nach erfolgloser Suche beschlossen wir, uns der Sonne zu widmen, dies wurde jedoch durch das Eintreffen der Verstärkungstruppen beendet. Nach dem offiziellen Begrüßungszeremoniell folgte das Aufbauen der mobilen 3-Personenunterkunft. Als dies nach kleineren Hürden vollzogen war widmeten wir uns wieder Sonne und erwarteten die Heimkehr des Geschwaders. Das erste Lebenszeichen erhielten wir von der "US", dieser wurde sogleich vom Bodenpersonal in Empfang genommen. An den Abstellflächen angekommen erreichte uns eine Telegraphische-Mitteilung von Jan, dieser war nahe Lübbenau vom Himmel geholt worden. Leider wurde die Eingabe der Koordinaten ins Navigationssystem erschwert, da Christian diese auf ein beschichtetes Papier schrieb und nach Ende der Mitteilung versehentlich abwischte. Aus diesem Grund wurden die Ersatzkoordinaten eingeholt, wobei die Eingabe direkt und ohne Umwege erfolgte. Dirk und Benni machten sich dann mit der Reserve-Zugmaschine und der Verlade- und Transporteinheit auf den Weg. Einige Zeit später kehrte "EY" nach erfüllter Mission zurück.
Kurz vor Eintreffen in der Landezone, war die "1B" auf dem frisch bestellten Feld gut zu erkennen. Nach erfolgreicher Sondierung der Lage (weicher Acker) erblickten wir einen Traktor am Horizont. Der freundliche Traktorist teilte uns mit: "Auf diesen Acker fährt keiner! Das Feld ist frisch bestellt!" und entfernte sich wieder. Danach machten wir uns an die schwierige Bergung des Fluggerätes. Kurze Zeit später kehrte der Traktorist zurück und bat uns einen Handel an, er forderte 50 Geld für den entstandenen Flurschaden und der Bergung des Fluggerätes. Dies wurde jedoch von uns abgelehnt und wir plackten uns weiter ab. Auf der Rückverlegung traf sich das gesamte Einsatzkommando in unserer Stammlokalität (Hier parkten 3 Rückhohleinheiten). Nach abgeschlossenem Verzehr vom totem Tier folgte die obligatorische Einnahme von Kupfer.

--- Ende Bericht ---

Lagebericht 9. Tag / Abreise

Standort: Klix, Feldlager
Wetter: trocken, wolkenlos

Bericht Früh
1. Frühstück: -wie immer- 2. Startaufbau: -wie immer- 3. Briefing: -wie immer- 4. Wetter: - Blauthermik Warten auf die ersten Starts..... Hierbei informierten sich Steffen und Dirk über den Werdegang von Pilot "Bravo-November".

Bericht Mittag/Abend
Nach erfolgreichem Abflug der Truppen, erfolgte eine örtliche Einweisung der Neuankömmlinge in die Umgebung.
Nach pflichtgemäßem Erfüllen der Aufgabe erfolgte das vollständige Verpacken der Fluggeräte. Im Anschluss begannen die Vorbereitungen für den Abschlussabend. Das Abschlussbriefing und die Siegerehrung erfolgten eine 1h später als angekündigt aufgrund noch nicht erfolgreich zurückgekehrter Systeme. Bei dieser Veranstaltung wurden leckere Speisen und Kupfer gereicht. Leider konnte keiner unserer Piloten eines der Siegertrophäen sein eigen nennen (Goldenes Fahrrad). Zur fortgeschrittener Stunde begaben wir uns das letzte mal in unsere Schnarchröhren.

Abreise
Aufgrund der geforderten zügigen Rückkehr zum Heimatstandort fiel heute das Frühstück aus. Somit konnte direkt mit der Evakuierung des Feldlagers begonnen werden. Steffen und Christian waren die ersten, die das Lager verließen. Danach verließ Martin und das Unterstützungspersonal das Gelände. Als Letzte folgten dann Jan und Dirk, die auf der A14 in einen Stau gerieten. Da im Stau der Rote Planet so drückte, konstruierten die Genossen die Verlade- und Transporteinheit der "1B" zum Schattenspender um.

--- Ende Bericht ---


Christian Laue

Helfer