ILA 2010


ILA 2010

Am Morgen des 12.06.2010 fuhren ungewöhnlich früh Autos schon um 7 Uhr auf den Parkplatz des FSV Halle-Oppin. Der Grund des frühen Treffens der Kameraden war einfach, die ILA 2010 in Berlin Schönefeld. Wie verabredet trafen bis 7.15 Uhr Stefan Münch, Thomas Gevers, Jan Tell, Johannes Milkow, Maria Gröbel, Volker Naumann, Falk Wozny, Christian Lindecke und ich ein. Nach kurzer Absprache teilten sich die Leute auf die beiden Autos auf und ab ging`s. Über die Autobahn ging es dann in gut 1,5 Stunden nach Berlin auf den Parkplatz, wo uns schon ein Shuttle-Bus erwartete und direkt an den Eingang brachte. Da uns Sebastian freundlicherweise Freikarten organisiert hat, für die ich mich noch einmal sehr bedanken möchte, kamen wir nach einer kurzen Kontrolle nicht umsonst aber kostenlos auf das Ausstellungsgelände der Flugshow.

Nun konnten wir uns erst einmal einen kleinen Überblick des Geländes verschaffen und schlenderten gemütlich in Richtung Transall, vorbei an den Amerikanern und anderen sehr sehenswerten Fluggeräten aller Herren Länder. Es liefen schon die ersten Flugvorführungen am Berliner Himmel, der sich mit 6/8 Bewölkung relativ augenfreundlich präsentierte. Am Bundeswehrstand angekommen, erwartete uns Sebastian bereits im "VIP- Bereich" der Transall, die er dorthin flog, mit kühlen Getränken in einer sehr angenehmen Atmosphäre inklusive Terrassenfeeling. Pünktlich startete dann auch die Bundeswehr mit ihrem halbstündigen Programm, mit Phantoms, Tornados, Eurofightern, Bell- Hubschraubern und einer Transall. Wir hatten einen fast perfekten Blick auf dieses Spektakel am Himmel.

Gleich im Anschluss startete der A 380, ein Anblick... ohne Worte. Ein Koloss, der nach relativ kurzer Startstrecke den Querab- und Gegenanflug in einer hochgezogenen Fahrtkurve vereinte.

Zwischendurch immer wieder Kunstflug u.a. von einer F-16, einer Extra, der C-27, die kleine Italienische Schwester der Transall, und viele mehr.

Den Zeitpunkt der Abreise legten wir fest, nachdem es leider schon eine halbe Stunde geregnet hatte. Also zurück zum Busshuttle, da waren wir dann leider nicht die einzigen. Gefühlte 5000 Menschen hatten die gleiche Idee wie wir, und somit reichten die ca. 40 Linienbusse nicht annähernd aus, um alle Menschen zeitnah zum Parkplatz zu bringen. Dort angekommen ging es direkt zurück auf die Autobahn nach Brück. Einen letzten Schmaus nahmen wir dann in einem originalen amerikanischen Restaurant zu uns.

Trotz des Regens war es ein gelungener Tag und man konnte wieder eine große Palette an Flugzeugen und anderen Fluggeräten bestaunen, obwohl die Wirtschaftskrise auch vor der Luftfahrt nicht Halt macht.


Benjamin Arlt

Jugendleiter